Jugendliche führen im Abgeordnetenhaus lebhafte Debatte über den Klimaschutz

  • Beim Modellparlament des ClubE treffen Schülerinnen und Schüler mit Politikern zusammen
  •  Umweltsenatorin Regine Günther: „Junge Menschen unterstützen uns auf dem Weg zum klimaneutralen Berlin 2050“
  •  Abgeordnetenhaus-Präsident Ralf Wieland: „Wir wollen politische Prozesse für Jugendliche erlebbar machen!“

Berlin, 2. Juli 2018 – CO2-Emissionskennzeichnung für Produkte! Bildung für nachhaltige Entwicklung! Und: Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel! Diese und weitere Forderungen haben Jugendliche bei einem vom ClubE organisierten Modellparlament im Abgeordnetenhaus von Berlin am vergangenen Freitag gestellt und diese im Plenarsaal des Hauses mit den umwelt- und energiepolitischen Sprechern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien diskutiert. Schirmherr der Veranstaltung war Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin.

An der Veranstaltung nahmen mehr als 120 Oberstufenschülerinnen und -schüler des Andreas-Gymnasiums (Friedrichshain-Kreuzberg), des Askanischen Gymnasiums (Tempelhof), des Campus Efeuweg ehem. Liebig-Schule (Neukölln), des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (Steglitz-Zehlendorf), des Goethe-Gymnasiums Lichterfelde (Lichterfelde), des Oberstufenzentrum TIEM (Spandau) und des Robert-Havemann-Gymnasiums (Pankow) teil. In fiktiver Ausschussarbeit entwickelten sie gemeinsam Forderungen für die klimaneutrale Stadt von morgen. Diese wurden abschließend im Plenarsaal mit den umwelt- und energiepolitischen Sprechern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien diskutiert. Daniel Buchholz (SPD), Danny Freymark (CDU), Georg P. Kössler, (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Michael Efler (Linke), Frank Scholtysek (AfD) und Henner Schmidt (FDP) nahmen an der Abschlussdiskussion teil.

„Ich fand es richtig toll, dass wir heute in unserer Meinung so ernst genommen wurden“, sagte die 17-jährige Sofia, die das Andreas Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg besucht. „Ich habe heute einen tollen Eindruck davon erhalten, wie politische Prozesse wirklich ablaufen.“

„Mit Veranstaltungen wie diesen wollen wir politische Prozesse für Jugendliche erlebbar machen“, sagte Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin und Schirmherr der Veranstaltung. „Gleichzeitig wollen wir ihnen zeigen, dass junge Menschen tatsächlich etwas in ihrer eigenen Stadt bewirken können, wenn sie sich engagieren und wählen gehen.“

Bilder: © Berliner Energieagentur, Dietmar Gust

Welche der von den Jugendlichen entwickelten Forderungen sollte von der Politik nachverfolgt werden? Jetzt abstimmen:

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