Kreative Ideen für ein grünes und sauberes Berlin

  • Jugendforum ClubE beteiligt sich am weltweiten Klimaschutz-Ideenwettbewerb „Climathon“
  • 55 junge Berlinerinnen und Berliner entwickeln in Workshops kreative Ideen für mehr Klimaschutz im Haushalt
  • Programm der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert Auseinandersetzung mit Klimaschutz

Berlin, 30. Oktober 2017 – Beim diesjährigen Klimaschutz-Ideenwettbewerb „Climathon“, der weltweit in über 100 Städten gleichzeitig stattfand, haben 55 Jugendliche in elf Teams kreative Klimaschutz-Ideen zur Verbesserung der Luftqualität, zum Energiesparen im Haushalt und zur Trennung von Rest- und Biomüll entwickelt. Die Ideen reichten von Luftsäuberungsplatten, die als Dekoration für Bürowände dienen über eine Energiespar-App, mithilfe der man sich mit anderen Kiezbewohnern messen kann bis hin zu einer Biomüll-Festivalwoche, das von Kiez zu Kiez wandert. Der ClubE, das von der Berliner Energieagentur (BEA) koordinierte Jugendprojekt der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unterstützte die Jugendlichen dabei, die Ideen zu entwickeln. Ausrichter des Climathons war Climate KIC, Europas Initiative für klimafreundliche Innovationen.

„Um die Klimaschutzziele des Landes Berlins zu erreichen, ist das Engagement junger Menschen von zentraler Bedeutung“, sagt Corina Conrad-Beck von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Sonderreferat Klimaschutz und Jurymitglied des Climathons. „Wir freuen uns, dass beim Climathon Ideen entwickelt wurden, die dazu beitragen könnten, den Klimaschutz in der Stadt voranzubringen.

Aufgabe des Climathons war es, innerhalb von 24 Stunden Ideen zu konkreten Herausforderungen für den Klimaschutz in Berlin zu entwickeln. Die Berliner Energieagentur und ClubE stellten die Jugendlichen dabei vor die Herausforderung, Anreize zum Energiesparen für Privathaushalte zu entwickeln. Neben einem Konzept für eine Energiesparkampagne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Berlinern NGOs wurde auch ein Konzept für eine Energiespar-App entwickelt, mit der man seine Einsparungen direkt mit anderen Kiezbewohnern vergleichen kann. Ein weiteres Team hat ein „Save to Donate“ Angebot geschaffen, bei dem die eingesparten Energiekosten einem Elektrifizierungsprojekt im Ausland zugutekommen. Ein weiterer Ansatz zielte auf Familien mit Kindern ab, die durch ein Energiespar-Spiel in der Schule dazu motiviert werden, zu Hause Energie einzusparen.

„Der Climathon hat mir richtig Spaß gemacht! Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit mit meinem internationalen und interdisziplinären Team, sagt der 23-jährige Júlio Arend, Bachelorstudent Engineering Science an der TU München, der extra aus München angereist war.  Obwohl wir 24 Stunden Zeit hatten, war es dennoch teilweise sehr stressig und ich war überrascht, wir fokussiert und konzentriert wir – auch mitten in der Nacht – an unserer Klimaschutz-Idee gearbeitet haben.

In Berlin unterstützten neben ClubE und der Berliner Energieagentur Expertinnen und Experten der BSR, Veolia, und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie dabei, die vielversprechendsten Ansätze auszuwählen und innerhalb von 24 Stunden innovative Klimaschutzkonzepte zu erarbeiten. Die Teams entwickelten die ganze Nacht über in intensiven Sessions mit Busniess-Coaches ihre Ideen, die sie am Samstagmorgen der Jury präsentierten. Rund um die Uhr waren die Teilnehmenden über Skype und Twitter mit den anderen Städten verbunden. So haben sich die Städte gegenseitig unterstützt und wurden Teil einer globalen Klimaschutzbewegung.

Picture: Climathon © Climate KIC, Gunn Irja Wålberg

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