Engagiert für den Klimaschutz: Staatssekretär Tidow dankt 20 Berliner Leuchtturmschulen

Belobigungsveranstaltung im Projekt "Energie und Klimaschutz in Schulen" (EKiS)

Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, ehrte 20 Leuchtturmschulen für ihre engagierten Klimaschutzbeiträge. Foto: BEA/Gust

Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, hat 20 Berliner Leuchtturmschulen des Projekts „Energie und Klimaschutz in Schulen“ für ihre aktiven Klimaschutzbeiträge gedankt. Für ihr besonderes Engagement überreichte er drei Leuchtturmschulen jeweils einen Pokal als Anerkennung und einen Sachpreis zur vertieften Auseinandersetzung mit den Themen Energie und Klimaschutz. Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ geht auf eine Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zurück und wird im kommenden Schuljahr schon zum vierten Mal durchgeführt.

„Um unsere Klimaschutzziele in Berlin zu erreichen, brauchen wir jede Hand und jeden kreativen Kopf. Schülerinnen und Schüler, die schon in jungen Jahren ihre Schule beim klugen Umgang mit Energie und Ressourcen unterstützen und für Klimaschutz aktiv eintreten, nehmen die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen mit auf ihren Lebensweg. Deshalb unterstützen wir die Schulen dabei, die Schülerinnen und Schüler für den Klima- und Ressourcenschutz zu sensibilisieren“, sagte Staatssekretär Tidow.

Energie- und Umweltdetektive – engagiert für eine nachhaltigere Welt

Die 20 Leuchtturmschulen des Projekts nutzten die im Schuljahr 2016/2017 angebotenen Workshops, Materialien und Energierundgänge, um sich mit den Hintergründen des Klimawandels und den Folgen ihres Handelns auseinanderzusetzen.

Einen Pokal erhielt die Friedensburg-Oberschule aus Charlottenburg-Wilmersdorf, die in verschiedenen Leistungskursen Strategien entwickelte, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. Die Energie- und Umweltdetektive der Schule achten darauf, dass Klimaschutz nicht nur im Schulprofil seinen Platz hat, sondern auch im Schulalltag gelebte Praxis ist. Ob Urban Gardening, der Bau einer Solarthermie-Anlage, die klimafreundlichen (Um-)Gestaltung des Schulgebäudes oder eine Strategie zur Dachbegrünung – Klimaschutz kennt an dieser Schule kaum Grenzen.

Auch das Droste-Hülshoff-Gymnasium aus Steglitz-Zehlendorf wurde mit einem Pokal geehrt. Ausschlaggebend dafür war die Idee eines „Klimagischen Turniers“, das jahrgangsübergreifend von Schülern für Schüler realisiert wurde. Bei ihrem täglichen Rundgang durch das Schulgebäude protokollierte die AG Klimaretter dabei nicht nur die Erfolge, sondern dokumentierte auch Klimafakten und hinterließ praktische Tipps und Tricks zur effizienten Nutzung von Strom und Wärme.

Welcher Energieaufwand in Äpfeln, Kartoffeln oder Käse steckt

Klimaschutz kann immer Thema sein – im naturwissenschaftlichen Unterricht, im Kunstunterricht und auch im Fach Musik. Das zeigte in diesem Schuljahr die Richard-Grundschule aus Neukölln und erhielt für diesen fächerübergreifenden Ansatz ebenfalls einen Pokal.

Die rund 100 Gäste der Veranstaltung in der Domäne Dahlem nahmen die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über den Weg unserer Nahrungsmittel „Vom Acker auf den Teller“ zu informieren. Sie erfuhren während der geführten Rundgänge, welcher Energieaufwand in Äpfeln, Kartoffeln oder Käse stecken kann – aber nicht muss.

Schulen, die im nächsten Schuljahr an dem Projekt teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 31. August 2017 bewerben. Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden sich im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

Vollständige Meldung der Berliner Energieagentur