Nachhaltig wirtschaften mit ClubE!

Am Projekttag “Nachhaltigkeit – Das hat Zukunft!” entwickelten Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Geschäftskonzepte für fiktive Berliner Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften. Hier das Konzept des Friseursalons “Die Ökonativen”. Foto: Berliner Energieagentur

Am Projekttag “Nachhaltigkeit – Das hat Zukunft!” entwickelten Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Geschäftskonzepte für fiktive Berliner Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften. Hier das Konzept des Friseursalons “Die Ökonativen”. Foto: Berliner Energieagentur

Friseurladen „Die Ökonativen“, Restaurant „Hula Island“ und der Bio-Supermarkt „Eva’s Apfel“ – so heißen die Unternehmen, die Schülerinnen und Schüler am Oberstufenzentrums (OSZ) Körperpflege in Charlottenburg-Wilmersdorf gestern bei einem Planspiel gegründet haben. Im Rahmen eines Projekttages mit dem Titel „Nachhaltigkeit— Das hat Zukunft!“ setzten sich Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und beleuchten den Begriff und seine Bedeutung sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Sinn.

Inspiriert wurden die Jugendlichen im Alter zwischen 19 und 26 durch einen Impulsvortrag von Maria Pokrovski, Geschäftsführerin des Landmark eco Hotel in Berlin-Charlottenburg. Das Hotel setzt neben einer umweltschonenden Energieversorgung und umweltfreundlichen Baustoffen und Farben auf Energiesparartikel wie Wassersparer und LED-Lampen und verfügt über einen E-Bike-Verleih.

Kreative Geschäftskonzepte für nachhaltige Unternehmen

Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und entwickelten unterschiedliche Geschäftskonzepte für fiktive Berliner Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften. Dabei machten sie sich Gedanken darüber, welche Produktpalette zum Einsatz kommt, wie die Personalführung gestaltet ist und wie die Unternehmen mit Energie versorgt werden. Im Anschluss stellten sie die Konzepte ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. „Das Thema Nachhaltigkeit ist komplexer als gedacht. Allerdings lohnt es sich für Unternehmen, sich nachhaltig auszurichten – so kann man nicht nur Energie und Ressourcen, sondern auch Kosten einsparen“, war die Meinung einiger Schülerinnen und Schüler, die einen nachhaltigen Friseurladen gegründet haben. Schulleiterin Ute Haase freute sich über das Engagement und fand, dass sie zum eigenen nachhaltigen Handeln im privaten und wirtschaftlichen Leben angeregt wurden. „Eine gelungene Veranstaltung, die sich in den kreativen Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt.“