ClubE macht Zukunft: So wird Berlin klimaneutral bis 2050

Autofreie Tage! Ausbau der Fahrradwege! Mehr Geld für Forschung und Bildung im Bereich Klimaschutz und E-Mobility! Transparente Informationspolitik! Und: Lasst uns junge Menschen mitreden!

Diese und weitere Forderungen sind die Ergebnisse der ClubE-Zukunftswerkstatt am 25. März 2014 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Vor dem Hintergrund der kürzlich erschienen Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“ diskutierten rund 30 Studentinnen und Studenten im Studiengang „Nachhaltiges Wirtschaften“ über die Berliner Klimapolitik, die der Senat bis 2050 realisieren will.

Wie können die Berlinerinnen und Berliner in die ambitionierten Ziele des Senats und notwendigen Maßnahmen einbezogen werden? Welche Rolle spielt dabei die Berliner Wirtschaft? Welche Prozesse müssen verändert oder entwickelt werden? Und welche Voraussetzungen, Anreize und Rahmenbedingungen muss die Politik sicherstellen, damit die Bürgerinnen und Bürger von der klimaneutralen Stadt profitieren? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Studentinnen und Studenten der HWR in der Zukunftswerkstatt von ClubE auseinander.

Junge Menschen sollen mitreden!

Professor Bernd Hirschl vom Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) präsentierte die Machbarkeitsstudie zum Auftakt der Veranstaltung in der HWR. Dabei stellte er Maßnahmen zur Co2-Reduktion vor, die Berlin in den Handlungsfeldern Energieversorgung, Gebäude, Wirtschaft, Private Haushalte/Konsum und Verkehr angehen muss.

Er zeigte zwei Wege auf, wie Berlin das sogenannte 2-Grad-Ziel erreichen und bis 2050 klimaneutral werden kann. Danach entwickelten die Studentinnen und Studenten ihre Ideen für die klimaneutrale Stadt im Rahmen einer Zukunftswerkstatt: Umweltzonen erweitern, Car-Sharing Konzepte für die Wirtschaft entwickeln und Anreize für Unternehmen schaffen, um nachhaltiger zu wirtschaften.

Unternehmen sollen ihre Mitarbeiter freistellen, wenn sie sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Die Studentinnen und Studenten forderten die Politik außerdem dazu auf, die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen in den Bezirken zur klimaneutralen Stadt zu informieren – nur so können konstruktive Diskussionen stattfinden und auch die Meinung von jungen Menschen berücksichtigt werden. Die Studentinnen und Studenten forderten die Politiker dazu auf, selbst Vorbild in Sachen Klimaschutz zu sein: Nutzt öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder und setzt so ein Zeichen für den Klimaschutz und die klimaneutrale Stadt!

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