Energiewende – Wandel auf dem Arbeitsmarkt?

Eröffnung und Einführung durch Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur Bild: von Ploetz

Eröffnung und Einführung durch Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur Bild: von Ploetz

Berlin und Brandenburg haben in der Energiewende einiges zu bieten – nicht nur Innovationen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. In der Hauptstadtregion sind die Themen Nachhaltigkeit und Energie auch für nichttechnische Unternehmensbereiche ein zentraler Motor. Kreative Projekte, Beratungsdienstleistungen und neue internationale Unternehmenskonzepte sind ein ebenso wichtiger Standortfaktor in der Energiewende.

Dies wurde deutlich bei der Veranstaltung „Energiewende – Wandel auf dem Arbeitsmarkt?“ am 23. August 2011, zu dem ClubE gemeinsam mit dem Unternehmensnetzwerk „Berliner NetzwerkE“ und dem DGB Berlin-Brandenburg eingeladen hatten. Über 170 Schüler und Studierende, Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Initiativen, Arbeitsnehmer und Politiker diskutierten über die Erwartungen und Herausforderungen der Energiewende für den Arbeitsmarkt.

Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur GmbH, hieß die über 160 Konferenzteilnehmer willkommen und erläuterte die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen sowie aktuellen Gesetzgebungen der Energiewende.

Zur Einstimmung für den Workshop 1: Wie gut sind wir auf die Energiewende vorbereitet? gab Jörg Simon, Vorstand Berliner Wasserbetriebe AöR, einen Überblick über energierelevante Projekte und die Energie- sowie Nachwuchsstrategien der Berliner Wasserbetriebe.

Eine Energiewende muss bestehende industrielle Strukturen zueinanderbringen. Dabei braucht sie keine neuen Ausbildungsberufe, sondern qualifizierte Facharbeiter. Zu den neuen Aufgaben gehören die Steigerung der Ausbildung bei technischen Berufen, die Erleichterung der Meisterprüfung und die bessere Einbindung von Studenten in Wirtschaftsunternehmen. Diese Grundaussagen vermittelte Christian Hoßbach, stellvertretender Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg, in seinem Impulsvortrag zum Workshop 2: Schafft die Energiewende Arbeitsplätze mit Zukunft?

In einer begleitenden Ausstellung präsentierten Unternehmen aus dem Berliner NetzwerkE ihre Strategien im Wettbewerb um den qualiizierten Nachwuchs und zeigten, welche Optionen sie jungen Fachkräften bieten.

Fazit:

  • Berlin kann eine Arbeitgebermarke im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz prägen
  • Häufig ist die finanzielle Vergütung in Unternehmen mit innovativen Technologieunternehmen unterdurchschnittlich
  • Das Betriebsklima nimmt für Arbeitnehmer an Bedeutung zu
  • Arbeitsmarktwende nicht ohne Ausbildungswende
  • Die Vergütung in Handwerksbetrieben ist zu gering
  • Innovationspolitik baut Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Die Mobilisierung von Energieeffizienzreserven in Unternehmen, kann Personalkündigungen verhindern
  • stabile politische Rahmenbedingungen sind wichtig

Überblick über Referenten und Podiumsteilnehmer

Konferenzablauf

Einführungsreferat von Michael Geißler, Berliner Energieagentur GmbH

Impulsreferat von Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender Berliner Wasserbetriebe AöR

Fotoimpressionen

Fotos der Veranstaltung auf Facebook unter http://on.fb.me/jobwunder_energiewende.

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